- Von Nicole Schlenke
Die Klasse G7b hat sich im Deutschunterricht mit dem Thema Werbung befasst und als Abschlussprojekt Werbevideos für unsere Schule erstellt. Schaut mal rein ;-)
Der bilinguale Zweig am Ursulinengymnasium-Werl
Sachfächer in einer Fremdsprache zu unterrichten, ist kein neues Konzept. Seit Jahrzehnten wird es an Schulen, auch in NRW, erfolgreich und ganz selbstverständlich umgesetzt. Hier bietet sich für Schülerinnen und Schüler eine Gelegenheit, von den Vorzügen mehrerer Fächer gleichzeitig zu profitieren. Der Erfolg und die lange Erfahrung geben den beteiligten Schulen recht.
Was bedeutet „bilingualer Unterricht“
und wie funktioniert er am Ursulinengymnasium?
„Bilingualer Unterricht“ ist Unterricht, der in zwei Sprachen unterrichtet wird. Er findet allerdings hauptsächlich in einer Sprache statt, und zwar auf Englisch. Zusätzliche Erläuterungen können jederzeit auf Deutsch erfolgen. Fachbegriffe und zentrale Elemente werden in beiden Sprachen vermittelt.
So werden am Ursulinengymnasium in einer besonderen Klasse, für die sich die Eltern und Kinder entscheiden, die Fächer Erdkunde (ab Klasse7) und Geschichte (ab Klasse 8) auf Englisch erteilt. Bereits seit einer Reihe von Jahren haben wir in diesem Bereich Erfahrungen gesammelt, denn bilingualer Unterricht wurde am Ursulinengymnasium bereits seit 2010 im Differenzierungsbereich (Geschichte/Englisch) in den Jahrgängen 8 und 9 erfolgreich angeboten.
Seit dem Schuljahr 2015/16 bietet das Ursulinengymnasium eine bilinguale Klasse an. Bereits in den Klassen 5 und 6 erhalten alle Schülerinnen und Schüler einen fundierten und um eine Stunde erweiterten Englischunterricht, so dass sie in Klasse 6 nach einer genauen Information über das bilinguale Angebot zusammen mit ihren Eltern die individuell passende Entscheidung treffen können. Zu Beginn der 7. Jahrgangsstufe wird dann eine Klasse mit dem bilingualen Angebot eingerichtet, in der die Sachfächer (Erdkunde ab Klasse 7 und Geschichte ab Klasse 8) hauptsächlich auf Englisch unterrichtet werden.
Wie wird der Unterricht ab Klasse 7 organisiert und gestaltet?
Ab der 7. Klasse wird Erdkunde auf Englisch unterrichtet. Um einen guten Start zu ermöglichen, wird der Unterricht mit einer Zusatzstunde ausgestattet. Die Unterrichtsinhalte richten sich nach dem Fachcurriculum, so dass die gleichen Inhalte vermittelt werden wie im deutschen Fachunterricht der parallelen Klassen. Durch die erhöhte Stundenzahl wird gewährleistet, dass auch wirklich alle Inhalte des regulären Unterrichts angemessen zur Geltung kommen. Dabei baut der neu beginnende bilinguale Erdkundeunterricht auf den Fremdsprachenkenntnissen der Jahrgangsstufen 5 und 6 auf.
In Klasse 8 kommt der Geschichtsunterricht in Englisch - ebenfalls mit einer Zusatzstunde - hinzu, parallel wird der Erdkundeunterricht weiter auf Englisch unterrichtet.
In den Jahrgangsstufen 9 und 10 werden beide Fächer bilingual unterrichtet.
Und falls es mal nicht so klappt, wie man es sich vorstellt: Das bilinguale Angebot ist durchlässig angelegt – bei unerwarteten Problemen werden wir uns gemeinsam mit Ihnen bemühen, dass Ihr Kind die Klasse wechseln kann.
Wird das bilinguale Angebot in der Oberstufe fortgesetzt?
In der Einführungsphase der Oberstufe (EF) wird der bilinguale Unterricht in den Sachfächern Erdkunde und Geschichte angeboten. Dies bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler, die den bilingualen Unterricht in der Oberstufe fortsetzen möchten, dies tun können durch die Wahl von Englisch als Leistungskurs zusammen mit dem bilingualen Sachfach als Grundkurs. So können sie das bilinguale Abitur ablegen.
Welche Bedeutung hat das bilinguale Angebot und welche Abschlüsse können erreicht werden?
Mit diesen bilingualen Angeboten werden nicht nur die sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen geschult und verbessert, sondern auch die vorsprachlichen Konzepte bei den jungen Menschen besser vernetzt und erweitert. Dadurch zeigen sich diese Schülerinnen und Schüler flexibler in den übrigen Lernprozessen und durch ein vernetztes Lernen wird das Gelernte besser gefestigt und verfügbar gemacht.
Am Ende kann dann für die Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zweigs das bilinguale Abitur stehen – und für alle anderen, die später in der Oberstufe erst in einen bilingualen Grundkurs einsteigen, wird ein Zertifikat ausgestellt, mit welchem sie ihre vertieften Kenntnisse nachweisen können.
Der bilinguale Unterricht verfolgt mit der Zweisprachigkeit mehrere Ziele:
- Der besondere Umgang mit Fachinhalten intensiviert die Konzentration auf die behandelten Gegenstände.
- Fachliche und methodische Kompetenzen werden gestärkt.
- Fachunterricht in der Fremdsprache erhöht die Kommunikationskompetenz.
- Im Umgang mit der Fremdsprache wird größeres Selbstbewusstsein erlangt.
- Die Schülerinnen und Schüler werden auf eine zusammenwachsende Welt vorbereitet.
- Die Chancen der Schülerinnen und Schüler auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt werden verbessert und ein Studiums im Ausland wird erleichtert.
Somit stellt das erweiterte bilinguale Angebot eine optimale Ergänzung der traditionell neusprachlichen Ausrichtung des Ursulinengymnasiums dar. Dies wird deutlich an der Vielfalt der Sprachen, die man am Ursulinengymnasium erlernen kann –darunter auch Französisch und Spanisch.
Der bilinguale Bildungsgang am Ursulinengymnasium im Überblick
|
|
Englisch |
Sachfach |
|
|
Klasse 5 |
5 |
--- |
Englischunterricht für alle Schülerinnen und Schüler wird voll erteilt. |
|
Klasse 6 |
4+1 |
--- |
Eine zusätzliche Englisch-Stunde für alle Schülerinnen und Schüler |
|
Klasse 7 |
4 |
2+1 |
Erdkunde/Englisch (3stündig statt 2stündig) |
|
Klasse 8 |
3 |
2 2+1 |
Erdkunde/Engl. (fortgeführt) |
|
Klasse 9 |
3 |
2 Geschichte 1 Erdkunde |
Sachfächer aus Klasse 8 fortgeführt und ggf. weiteres Sachfach auf Englisch |
|
Klasse 10 |
3 |
2 Geschichte 2/1 Erdkunde |
Weitergeführte Sachfächer |
|
Stufe EF |
3 |
3 3 |
Bilingual fortgeführte Sachfächer aus der Mittelstufe (offen für alle Schülerinnen und Schüler) |
|
Stufe Q1 |
5 |
3 |
Bilingual fortgeführtes Sachfach EK oder GE |
|
Stufe Q2 |
5 |
3 |
Bilingual fortgeführtes Sachfach EK oder GE |
|
Abschluss |
|
|
Bilinguales Abitur / Zertifikat Zentralabitur |

Ziel des Projektes ist die individuelle Förderung interessierter Schüler*innen im Bereich der Naturwissenschaften durch Aufgaben mit Wettbewerbscharakter. Jeweils zu Beginn eines Schuljahres (bis zu den Herbstferien) wird eine experimentell zu lösende Aufgabe gestellt.
- Von Hannah, Paula, Leon, Henri
Wir, der Religionskurs der 10a und 10b des Gymnasiums von Frau Bieker und Frau Braukmann, haben uns im Unterricht mit verschiedenen Kirchenbaustilen und biblischen Gemeindemodellen beschäftigt. Aufgrund dessen wollten wir herausfinden, welchem Baustil unsere hauseigene Kapelle angehört und ob sie dem Modell der Urgemeinde entspricht.
Die Gesellschaftswissenschaften fühlen sich den Grundprinzipien der kath. Soziallehre verpflichtet. Sie wollen ihren Beitrag dazu leisten, dass unsere Schülerinnen und Schüler durch eine fundierte und ethisch gestützte Bildung dazu beitragen können Gesellschaft und Wirtschaft im Sinne von Subsidiarität, Solidarität und Personalität zu gestalten und Verantwortung in ihr zu übernehmen.
Der Fächerkanon entspricht den ministeriellen Vorgaben, so dass in der SI alle Fächer im Rahmen der Stundentafel angeboten werden: Geschichte, Politik und Erdkunde. In der Differenzierung II (Jgst.8) kann statt einer weiteren Fremdsprache auch ein gesellschaftswissenschaftlicher Schwerpunkt gewählt werden, indem das Fach Sozialwissenschaften / Schwerpunkt Wirtschaft belegt wird. Dieser Kurs ist projekt- und handlungsorientiert angelegt.
In der Oberstufe werden alle gesellschaftswissenschaftlichen Fächer angeboten: Geschichte, Sozialwissenschaften, Erdkunde, Erziehungswissenschaften und Philosophie, viele davon auch als Leistungskurs.
Den gesellschaftswissenschaftlichen Zielen verpflichtet gibt es interessante Angebote im Bereich der Arbeitsgemeinschaften. Die amnesty-Gruppe ist bei vielen verschiedenen Aktionen im Einsatz wie z.B. an bes. Erinnerungstagen und überregionalen Unterschriftenaktionen. Die Gruppe „Kiosk am UG“ betreibt den Schülerkiosk „Tante Ursel“ auf dem Schulhof als eigenständige „Schülergenossenschaft“.
Wichtig ist auch die Anbindung des vielfältigen Angebots zur Berufswahlorientierung an den sozialwissenschaftlichen Unterricht.
Nicht zuletzt sind der Erfurt- und der Polenaustausch gesellschaftswissenschaftlich motivierte Austausche, die dazu beitragen sollen, das Geschichtsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu schärfen und die Erfahrungen für die Gestaltung der Gegenwart nutzbar zu machen.









