Am vergangenen Wochenende wurde in Le Mans das Juliansfest zu Ehren des Patrons des Bistums gefeiert. Traditionell sind auch immer viele Gäste aus dem Erzbistum Paderborn dabei: „Das Juliansfest ist ohne unsere Brüder und Schwestern aus der Diözese Paderborn kaum vorstellbar“, sagte Jean-Pierre Vuillemin, der Bischof von Le Mans. In diesem Jahr wurden zum Patronatsfest, das an Bedeutung dem Paderborner Liborifest gleicht, auch Vertreter der katholischen Schulen eingeladen, um den beinahe seit 1200 Jahren währenden Freundschaftsbund zu feiern.
Konrad Beckmann und Hanna Arndt von den Ursulinenschulen in Werl haben sich auch auf den Weg gemacht und am Rande der Feiern gemeinsam mit unserem Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz und dem Bischof von Le Mans, Dr. Jean-Pierre Vuillemin, sowie den Vertretern der katholischen Schule in der Sarthe Ideen erarbeitet, wie diese interessante und spannende Partnerschaft bei der Jugend besser bekannt gemacht werden kann. Bei dieser konstruktiven Zusammenkunft wurden auch weitere Begegnungen und Aktivitäten geplant. So soll der „Liebesbund ewiger Bruderschaft“ aktiv weiter gelebt werden.
Der Hintergrund der Freundschaft der Bistümer und somit auch Reise der Paderborner ist die Überbringung der Reliquien des heiligen Liborius nach Paderborn im Jahr 836, um den Glauben in der damals noch jungen Diözese an der Pader zu stärken und - das muss man auch sagen - um die Macht Karls des Großen zu stützen.
Hannah Arndt und Konrad Beckmann resümieren rückblickend über den Besuch in Le Mans: „Wir erlebten eine besondere Feierlichkeit und wirklich sehr offene, zugewandte und inspirierende Begegnungen mit den beiden Bischöfen und anderen Besuchern des Festes, und wir kehrten voller Ideen, erfüllt von den Erlebnissen und voller Motivation zurück nach Werl“.












