Herzlich willkommen beim Ursulinengymnasium Werl

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Neugier, Irritation und nervige Fragen, auf die man keine Antwort weiß. Damit arbeiten die Philosophen der Weltgeschichte seit Sokrates. Und ebendiese Methodik wurde auch am Donnerstag, dem 21. November 2019 an den Ursulinenschulen Werl angewandt. Denn zunächst war dem Großteil der Schüler- und auch Lehrerschaft komplett schleierhaft, was es mit diesen Zetteln auf sich hatte, die überall im Schulgebäude, vor allem auf den Toiletten, aufgehängt waren. Beschriftet waren sie mit Fragen wie „Woher weißt du, dass du nicht gerade träumst?“ oder „Darf man etwas zurückklauen?“.

Ein zweiter Blick auf besagte Zettel offenbarte dann: Es ist Welttag der Philosophie. Wir, die PhilosophieschülerInnen wollten das zum Anlass nehmen, für ihr Fach zu werben. Zu wenig, als Mutter aller anderen akademischen Disziplinen müsste die Philosophie eigentlich einen viel höheren Stellenwert besitzen. Nicht nur, dass der logische Gebrauch des eigenen Verstandes eine Fähigkeit ist, die unsere Gesellschaft sicher gut in mehreren ihrer Mitglieder gebrauchen könnte. Nein, wer schon einmal Matrix oder Inception gesehen hat, weiß, dass das Nachgehen philosophischer Fragen auch einfach Spaß macht, sie lassen einen nämlich einfach nicht mehr los.

Deshalb wurden schnell einige Fragen aus Bereichen von A wie Anthropologie bis Z wie Zweifel an der Realität gesammelt, mit ansprechendem Layout versehen (vielen Dank an Lennart Schmied (Q1) für die Gestaltung) und nach Altersstufen geordnet. „Sieht mein grün aus wie dein grün?“ für die Kleinen, „Leben wir in einer Simulation?“ für die Großen. Mit Erlaubnis der Schulleitung wurden diese Fragen dann in den Gebäuden verteilt. Ob der Versuch, das Interesse der Schüler zu wecken, gelungen ist, wird sich nächstes Schuljahr zeigen, wenn sich hoffentlich ganz viele Schüler bei der Fächerwahl dafür entschieden haben werden, den großen und kleinen Fragen dieser Welt auf den Grund zu gehen. Bis dahin hat uns der Welttag der Philosophie auf jeden Fall schon mal Spaß gemacht.

 

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