Beim Besuch des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Soest am 17.11. im Forum der Ursulinen blieb kaum ein Auge trocken! Die Zuhörer zeigten sich sichtlich bewegt vom Buch „Bruderherz“. Marian Grau schrieb dieses Buch mit gerade einmal 14 Jahren in Gedenken an seinen Bruder, welcher an einer schweren Erkrankung verstarb.

Dem Autor verlieh Michael Gantenberg (Schirmherr des Hospizdienstes) seine Stimme, „obwohl ich doch um einiges älter bin“, wie er scherzhaft bemerkte. Sein einfühlsamer Vortrag eindrucksvoller Stellen aus dem Werk zog das Publikum in den Bann.
Anschließend luden die Vertreter des Kinderhospizdienstes zu einer Fragerunde ein. Besonders bewegend war der Beitrag der 16jährigen Lene Peters – selbst Schwester eines lebensverkürzend erkrankten Bruders. Noch ganz ergriffen von den zuvor gehörten Textbeiträgen schilderte sie ihre eigenen Erfahrungen. Hier wurde deutlich, wie wichtig die Auseinandersetzung mit den Themen Krankheit, Tod und Sterben ist und auch, dass diese positiv begleitet werden kann.
Für die wertvolle Arbeit, welche der Hospizdienst dabei leistet, bedanken wir uns ausdrücklich, wünschen alles Gute und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte!
(von Fabian Ortkemper)