Herzlich willkommen beim Ursulinengymnasium Werl

"Miteinander · Leben · Entdecken"

Seit einigen Tagen sitzen wir endlich wieder in den Klassen. Es ist ein schönes Gefühl, die Mitschülerinnen und Mitschüler wiederzusehen, auch wenn es nur die halbe Klasse ist. Eine Umfrage in der Klasse hat ergeben, dass wir Schüler:innen es durchaus begrüßen, in geteilten Klassen unterrichtet zu werden. Viele sind der Meinung, dass man sich besser im Unterricht einbringen kann und die Lehrkräfte besser auf uns eingehen können. Auch das Wiedersehen mit den Freunden:innen trägt zu einem besseren Lernklima und somit zu mehr Motivation und Konzentration bei.

Durch die Tage im Präsenzunterricht haben die Schülerinnen und Schüler wieder einen geregelten Tagesablauf. „Da wir keine Internetprobleme mehr haben und den Lehrern Fragen stellen können, habe ich das Gefühl, in der kurzen Zeit mehr gelernt zu haben als im Homeschooling.“ Bereits nach ein paar Tagen lässt sich sagen, dass wir Schüler:innen definitiv (gefühlt) nicht so viel Stress haben wie vorher. Ein paar der wenigen Nachteile sind zum Beispiel ein höheres Infektionsrisiko durch die stetig steigenden Zahlen. Des Weiteren empfinden es viele Schüler und Schülerinnen als nachteilig, dass einige Fächer in den Diffkursen wegfallen, besonders jetzt, da wir in die Oberstufe wechseln (sollen) und uns bei der Entscheidungsfindung der Wahlfächer zum Beispiel für Französisch/Latein einfach der Unterricht fehlt. Typischerweise finden wir das frühe Aufstehen auch weiterhin unangenehm. Doch dies hat keinen Einfluss auf die Meinung zum Wechselunterricht. Durch den wöchentlichen Wechselunterricht fehlt einigen Schülern:innen der normale Schulrhythmus Zudem geben Lehrer:innen zum Teil Extraaufgaben und Videokonferenzen an den freien Tagen auf. „Das läuft meiner Meinung nach nicht so gut“ meint eine Schülerin. Denn nicht jede/r sieht das als Schulpflicht an und oft kommt man in den Fächern dadurch einfach nicht weiter und stagniert bei einem Thema. Für viel Verwirrung und Unmut sorgt zusätzlich der Sportunterricht mit Maske. „Wir dürfen keine Diffkurse haben, aber Sport mit Maske geht?“ An einem langen Tag ist Bewegung natürlich wichtig. Ob dies mit der Maske jedoch so schlau ist, wirft Fragen auf. Viele sehen in der aktuellen Situation den Sportunterricht als nicht so relevant an und wünschen sich, wie bereits oben erwähnt, eher die Diffkurse zurück. Zumal Französisch/ Latein in der 7. Klasse möglich ist. Im Großen und Ganzen sind wir jedoch froh und dankbar, dass wir wieder in die Schule gehen können.

Aus Sicht der befragten Lehrer/-innen

Aus der Sicht unserer befragten Lehrerinnen und Lehrer gibt es ebenfalls Vor- und Nachteile. Die kleinen Gruppen führen zwar zu einer individuellen Förderung und einem gemeinsamen Lernprozess, jedoch gibt es Schwankungen zwischen den Lernständen der beiden Gruppen. „Wir brauchen jetzt doppelt so lange, um den Stoff durchzunehmen, da wir mit dem aktuellen Konzept weniger Stunden haben und zwischen dem Wiedersehen mit einer Lerngruppe viel Zeit liegt“, meint eine Lehrerin. Das Einholen der Ergebnisse sowie die Besprechung der Aufgaben ist wochenweise sehr schwierig. Obwohl die Lehrkräfte sich wieder an einen neuen Arbeitsaufwand gewöhnen müssen, ist auch hier die Mehrheit froh über die Wiederaufnahme des Schulalltags.

"Was uns besonders wichtig ist"

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zu

verantwortungsvollen,
an christlichen Grundwerten orientierten,
selbstbewussten und
toleranten

jungen Menschen erziehen,
die jeden anderen und die Meinung eines jeden anderen achten.

02922 8774800

Schlossstr. 3-5, 59457 Werl

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