Von Maya Greitemeier
Am 16. Juni stand für unsere Stufe eine besondere Exkursion auf dem Programm: eine Kanutour auf der Lippe. Um 8:30 Uhr trafen wir uns voller Vorfreude an der Bushaltestelle der Overbergschule. Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus nach Lippstadt, wo unser Abenteuer begann.
Am Startpunkt angekommen, wurden wir herzlich von den Betreuern des Kanuvereins empfangen, die bereits alles vorbereitet hatten. Nach einer kurzen Begrüßung erhielten wir eine ausführliche Einführung in das Kanufahren sowie die wichtigsten Sicherheitsregeln. Anschließend teilten wir uns in Gruppen von vier bis fünf Personen ein. Den Betreuern war dabei besonders wichtig, dass die Gruppen gemischt zusammengesetzt wurden. Das sorgte zunächst bei vielen für eine Überraschung. Im Nachhinein kann ich jedoch sagen, dass es eine tolle Erfahrung war, nicht nur mit der eigenen Freundesgruppe unterwegs zu sein.
Dann ging es endlich aufs Wasser. Das Wetter hätte kaum besser sein können: Es war weder zu heiß noch regnete es. Etwa drei Stunden lang paddelten wir durch die wunderschöne Natur entlang der Lippe. Anfangs war das gar nicht so einfach, da wir uns zunächst an die Technik und die Zusammenarbeit im Kanu gewöhnen mussten. Mit der Zeit machte das Paddeln jedoch immer mehr Spaß.
Nach rund drei Stunden und etwa 11 Kilometern legten wir in Lippstadt eine kurze Pause ein. Dort konnten wir uns ausruhen und neue Energie für den zweiten Teil der Tour sammeln. Anschließend stiegen wir wieder in unsere Kanus und setzten die Fahrt fort.
Unterwegs begegneten uns zahlreiche Tiere, darunter Schwäne, Wildgänse und sogar Kühe am Ufer. Unser Begleiter vom Kanuverein war stets freundlich, zeigte uns den Weg und motivierte uns immer wieder zum Weiterpaddeln.
Als wir schließlich die Brücke mit dem Schild zum Ziel entdeckten, waren die Gefühle gemischt: Einerseits waren wir stolz und glücklich, die Strecke geschafft zu haben, andererseits waren wir auch etwas traurig, weil dieser erlebnisreiche Tag bereits zu Ende ging. Insgesamt legten wir rund 19 Kilometer im Kanu zurück.
Zum Abschluss zogen wir gemeinsam die Kanus aus dem Wasser. Müde, aber zufrieden, machten wir uns anschließend mit dem Bus auf den Heimweg.
Ein besonderes Highlight der Fahrt war die Wildwasserstelle mit ihren Stromschnellen. Mit viel Adrenalin paddelten wir hindurch, was für alle ein aufregendes Erlebnis war. Dank der guten Einweisung der Betreuer und ihrer hilfreichen Anweisungen während der Durchfahrt kenterte glücklicherweise niemand. Allerdings kamen einige von uns deutlich trockener ans Ziel als andere.
Auf diese Leistung waren wir besonders stolz. Vielleicht werden wir ja doch noch zu echten Kanu-Profis.