Große Ideen beginnen oft im Kleinen – so auch am Ursulinengymnasium. Dort haben engagierte Schülerinnen im Rahmen der naturwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaften ein spannendes Projekt unter dem Titel „Klimawandel verstehen und handeln“ entwickelt. Ziel ist es, bereits Kinder im Grundschulalter altersgerecht für die Themen Klimawandel und Artenvielfalt zu sensibilisieren – und sie zugleich zum eigenen Handeln zu ermutigen.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen anschauliche Experimente, Spiele und kreative Lernformate. Komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge werden dabei kindgerecht aufbereitet und spielerisch vermittelt. Das Projekt ist in drei aufeinander aufbauende Phasen gegliedert.
Phase 1: Die Entstehung unseres einzigartigen Planeten
Zu Beginn entdecken die Kinder, wie der Planet Erde entstanden ist und wie sich über Millionen von Jahren eine beeindruckende Vielfalt an Lebensformen entwickeln konnte. Mit kleinen Experimenten und anschaulichen Modellen wird gezeigt, wie sensibel und zugleich faszinierend das Zusammenspiel von Naturkräften ist.
Phase 2: Bedrohte Vielfalt durch den Klimawandel
In einem zweiten Schritt erarbeiten die Schülerinnen mit den Grundschulkindern, welche Auswirkungen der Klimawandel auf Ökosysteme weltweit hat. Spielerische Simulationen und anschauliche Beispiele verdeutlichen, dass die biologische Vielfalt zunehmend in Gefahr ist – und warum das auch unser eigenes Leben betrifft.
Phase 3: Gemeinsam handeln – jeder Beitrag zählt
Abschließend steht die Frage im Mittelpunkt, was jeder Einzelne tun kann, um den Klimawandel zu verlangsamen. Die Kinder entwickeln konkrete Ideen für ihren Alltag – vom bewussten Umgang mit Energie über nachhaltigen Konsum bis hin zum Schutz heimischer Tier- und Pflanzenarten.
Unterstützt wird das ambitionierte Projekt von der Town & Country Stiftung. Die Stiftung fördert das Vorhaben mit zwei hochwertigen Spielen zum Thema „Artenvielfalt“. Damit konnte eine der letzten Lücken in der Materialausstattung geschlossen werden.
Das Projektteam zeigt sich dankbar und optimistisch: Mit der zusätzlichen Unterstützung sind nun alle Voraussetzungen geschaffen, damit „Klimawandel verstehen und handeln“ nach den Sommerferien erfolgreich an den Start gehen kann. Ein starkes Zeichen dafür, wie junge Menschen Verantwortung übernehmen – und schon bei den Jüngsten den Grundstein für eine nachhaltigere Zukunft legen.