Zu Beginn des Jahres erreichte das Ursulinengymnasium eine erfreuliche Nachricht: Die Schule erhält erneut finanzielle Unterstützung aus dem Bildungsfördertopf des Fonds der Chemischen Industrie (FCI). Nachdem die Schule bereits im Mai 2025 mit 2500 Euro bei der Anschaffung sogenannter „Klimakoffer der LMU München“ unterstützt wurde, folgt nun eine weitere Sonderförderung in Höhe von 1000 Euro.
Die Jury überzeugte bei der aktuellen Förderung vor allem das umfangreiche MINT-Angebot der Schule. Besonders die zahlreichen praktischen Projekte im Chemieunterricht zeigten, wie konsequent Theorie und Praxis miteinander verbunden werden.
Mit dem Geld wurden nun sechs weitere Vernier-Temperatur-Sensoren angeschafft. Diese Sensoren lassen sich mit iPads koppeln und ermöglichen eine digitale Datenerfassung sowie -auswertung in Echtzeit. Dadurch können experimentelle Ergebnisse direkt im Unterricht analysiert und diskutiert werden, was den Lernprozess deutlich interaktiver und wissenschaftsorientierter gestaltet.
Die Anschaffung ist besonders sinnvoll, da die Schule bereits über acht Temperatursensoren verfügt, diese jedoch aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten nahezu dauerhaft im Unterricht genutzt werden. Durch die Erweiterung des Bestands können künftig zwei Lerngruppen parallel mit den Sensoren arbeiten. Dies steigert nicht nur die Effizienz des Unterrichts, sondern ermöglicht den Schülerinnen und Schüler auch mehr Experimentierphasen.
Mit dieser weiteren FCI-geförderten Anschaffung schreitet die Digitalisierung im MINT-Bereich des Ursulinengymnasiums weiter mit großer Geschwindigkeit voran. Die Kombination aus moderner Messtechnik, digitaler Auswertung und praxisorientiertem Unterricht stärkt die naturwissenschaftliche Bildung nachhaltig und fördert gleichzeitig das Interesse an Forschung und Technik.