Vom 28.-30.06.2026 verbrachte die Europagruppe der Ursulinenschulen Werl drei Tage in der belgischen Hauptstadt, um sich an Ort und Stelle anzuschauen, wie europäische Arbeit auf höchster Ebene geleistet wird.
Nach der befürchteten zeitraubenden und stressigen Anreise mit der DB stand - endlich angekommen - am ersten Nachmittag die Erkundung der Brüsseler Altstadt auf dem Programm. Traumhaftes Wetter ließ sprichwörtlich die Grand-Place, Manneke und Jeanneke Pis und weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt mit internationalem Flair im besten Licht erscheinen.
Erschöpft sanken wir abends in die Betten unserer Auberge de Jeunesse Jacques Brel, um am nächsten Tag den Leopold-Park, das House of European History, den Mont des Arts und den Parc du Cinquantenaire zu besichtigen. Ein Besuch der Chapelle pour l’Europe auf den Spuren des Hl. Benedikt von Nursia, einem der Schutzpatrone Europas, durfte als Gruppe der Ursulinenschulen natürlich nicht fehlen. Abgerundet wurde der Tag durch einen Spaziergang im EU-Viertel, bevor wir dann den Abend wieder in der Brüsseler Altstadt beschlossen. Über das verdorbene Fernsehereignis, verursacht von unserer DFB-Elf, möchten wir hier nicht weiter sprechen.
Der letzte Tag stand ganz im Zeichen des Besuchs des EU-Parlaments und dem Treffen mit MdEP, Herrn Dr. Liese (EVP), der sich eine Stunde für uns Zeit nahm und äußerst interessant und informativ über seine Arbeit, die Arbeit der EU, Herausforderungen und Stärken unserer Europäischen Union sprach. Schüler*innen und Lehrer*innen hatten noch genügend Zeit, eigene Fragen zu stellen, bis es dann anschließend noch in den Plenarsaal des EU-Parlaments ging. Sehr beeindruckend, den Ort zu sehen, wo wichtige Entscheidungen für die EU, somit für uns alle getroffen werden.
Nach dem Besuch des Parlaments, verbrachten wir noch eine gute Stunde im sogenannten Parlamentarium, dem Besucherzentrum des Parlaments, einer Art Museum, das über die Anfänge und weitere Entwicklung der EU bis zum heutigen Tag multimedial informierte.
Leider sitzen wir nun schon wieder in der Bahn, lassen die großartigen Eindrücke Revue passieren, fühlen uns allerdings bestens gestärkt für unsere weitere, v.a. aber auch bestärkt in unserer weiteren EU-Arbeit an den Ursulinenschulen Werl. United in diversity!!
Jetzt müssen wir nur die Daumen drücken und hoffen, dass uns die DB wenigstens halbwegs pünktlich zurück in die westfälische Heimat bringt. Time will tell!!
Es lebe Europa, es lebe die Europäische Union
Wolfgang Becker












