Am Donnerstag, den 4. September 2025, durften die Schulleitungen der katholischen und anderen privaten Schulen einen ganz besonderen Gast in der Caritas-Schule Mariannhill begrüßen: die nordrhein-westfälische Schulministerin Dorothee Feller.
Gemeinsam mit Schulleitungen verschiedener Ersatzschulen sowie Vertreter:innen der Träger, darunter Andrea Frölich und Konrad Beckmann, fand ein offener und konstruktiver Austausch statt. Dabei ging es um aktuelle Herausforderungen, die uns alle bewegen – zum Beispiel den Mangel an Sonderpädagog:innen, die Digitalisierung oder die Gleichstellung von Ersatz- und öffentlichen Schulen.
Schulministerin Feller betonte mehrfach, wie wichtig die Arbeit der Ersatzschulen sei: „Ersatzschulen sind eine wichtige Stütze in unserem Bildungssystem, mit ihren vielseitigen Angeboten und Profilen sind sie eine Bereicherung.“
Sehr ausführlich sprach sie auch über die Situation in der Sonderpädagogik: „Da müssen wir gemeinsam hinschauen. Die Landesregierung unternimmt große Anstrengungen, um mehr Personal zu gewinnen. So werden zum Beispiel neue Studienplätze für das Lehramt Sonderpädagogik geschaffen, der Seiteneinstieg erleichtert und in der Lehrerausbildung wollen wir das Studium der Sonderpädagogik attraktiver gestalten.“
Auch zur Digitalisierung äußerte sich die Schulministerin klar: „Wir brauchen Lehrkräfte und ihre Energie im Unterricht und nicht im IT-Support. Es ist ein gutes und wichtiges Signal, dass die neue Bundesbildungsministerin einen Digitalpakt 2.0 zugesagt hat. Jetzt muss er in einem schlanken Verfahren schnell umgesetzt werden.“
Die Atmosphäre während des Gesprächs war geprägt von Offenheit, Interesse und Wertschätzung.
Immer wieder betonte Frau Feller: „Wir nehmen das mit.“ – ein Satz, der glaubhaft ist und der bei allen Beteiligten Hoffnung hinterließ.
Die Schulleiterin Frau Thurau-Stoeck der Caritas-Schule Mariannhill brachte den Eindruck des Treffens auf den Punkt: „Schulministerin Feller hat sich uns Ersatzschulvertreter:innen gegenüber konstruktiv, klärend und sehr zugewandt gezeigt. Es wurde deutlich, dass sie die Situation der Schulen kennt und zugleich einen klaren Plan verfolgt. Besonders wertschätzend war ihr Dank an uns Schulleitungen – und wir danken ihr, dass sie sich die Zeit für uns Ersatzschulen genommen hat.“









