Am Freitag, den 05. September 2025, war es endlich so weit: Nach mehreren wetterbedingten Verschiebungen konnte der erste schuleigene Stratosphärenballon an den Start gehen. Das Projekt war an die Projekttage vor den Sommerferien angegliedert und wurde von allen Projektteilnehmerinnen und -teilnehmern mit viel Vorfreude erwartet.
Um 12:02 Uhr Ortszeit erhoben sich Ballon, Fallschirm und die mit Experimenten ausgestattete Sensorbox von der Schlossruine aus in den Himmel. Während des Starts hielten es nur noch wenige Schülerinnen und Schüler im Unterricht – die meisten zog es nach draußen, um live dabei zu sein, wie der Ballon seine Reise Richtung Rand des Weltalls antrat.
Der Ballon stieg auf etwa 38 Kilometer Höhe – bis er dort platzte und mitsamt Fallschirm den Rückweg zur Erde antrat. Schon die Vorstellung, dass die eigenen Experimente fast an den Weltraum gelangten, sorgte bei vielen für Begeisterung.
Spannend blieb es auch nach dem Ballonflug: Aufgrund technischer Probleme mit dem GPS-Tracker konnte die Sensorbox am Freitag trotz einer fünfstündigen Suche von Frau Hammes und Herrn Polhout leider nicht geborgen werden. Manchmal gehört aber auch ein wenig Glück dazu: Am Montag meldete sich ein Finder vom Kiebitzhof in Gütersloh. Mit den Worten „Auf der Auslauffläche unserer Hühner ist etwas gelandet, das wohl Ihnen gehört.“ brachte er den entscheidenden Hinweis, wo sich die Box befindet.
Nun beginnt die spannende Auswertung der gesammelten Daten und Experimente. Ein herzlicher Dank gilt dem gesamten Projektteam für seine engagierte Arbeit sowie dem Verein der Freunde und Förderer (VFF), der das Projekt mit großzügiger finanzieller Unterstützung überhaupt erst möglich gemacht hat.
Der Stratosphärenballon war nicht nur ein naturwissenschaftliches Abenteuer, sondern auch ein gemeinschaftliches Erlebnis, das hoffentlich allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.









