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Trockener Alkoholiker spricht mit Ursulinenschülern über das Thema Sucht

Im Rahmen der Suchtprävention informierte Timo Schüsseler, trockener Alkoholiker und Buchautor („Vom Nullpunkt in ein neues Leben“) kürzlich die Achtklässler der Ursulinenrealschule über die Abhängigkeit von Drogen und Alkohol. Der 42-Jährige arbeitet für den Arbeitskreis Suchtvorbeugung in Ahlen und er besucht immer wieder Schulen, um Kinder und Jugendliche über seinen Lebens- und Leidensweg zu informieren und sie so für das Thema Sucht und Drogen zu sensibilisieren.

„Mein erstes Bier trank ich mit vierzehn. Wer unter meinen Leuten am meisten trinken konnte, war der Held!“ Seinen ersten Joint rauchte Timo Schüsseler mit Sechzehn. Er nahm bei seinen Erzählungen vor den Schülern kein Blatt vor den Mund und berichtete, wie er immer tiefer in den Suchtkreislauf geraten war, bis er am Ende im Koma lag. Mit seiner beeindruckenden Offenheit gelang es dem Referenten schnell, die Schülerinnen und Schüler auch emotional zu erreichen und löste große Betroffenheit aus. Seine Warnung an die Schüler: Der Alkohol darf keine Funktion haben, etwa als Mittel gegen Schüchternheit oder um sich in der Gruppe akzeptierter zu fühlen. Auch Probleme kann Alkohol nicht lösen.

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„Mit seiner Geschichte leistet Timo einen wichtigen Beitrag zur Suchtprävention“, erklärt Biologielehrerin Kathrin Hoffmann. „Im Unterricht über Sucht zu reden, berührt meistens nicht. Mit Betroffenen darüber zu reden, in der Regel schon.“

Zusätzlich zum Unterrichtsbesuch gab es auch einen Elternabend, bei dem Schüsseler interessierte Eltern über Sucht und die Alltagsdroge Alkohol informierte und alle Fragen offen und ehrlich beantwortete. Finanziert wurde die Aktion vom Förderverein der Ursulinenrealschule.

Schiff WeissRotWas uns besonders wichtig ist

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zu

  • verantwortungsvollen,
  • an christlichen Grundwerten orientierten,
  • selbstbewussten und
  • toleranten

jungen Menschen erziehen,
die jeden anderen und die Meinung eines jeden anderen achten.

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